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Österreichweites Studiticket jetzt

Wir fordern ein österreichweites 360,- Studiticket für den öffentlichen Verkehr

Leistbar & Ökologisch Nachhaltig

Ein österreichweites Studiticket wäre ein aktiver Beitrag zum Umweltschutz! Wir erklären, warum ein kostengünstiges Ticket für alle Studierenden in Österreich nicht nur den Geldbeutel, sondern auch die Umwelt schonen würde!

Studiticket – Leistbar, ökologisch, frei!

Ein österreichweites Studiticket wäre ein aktiver Beitrag zum Umweltschutz! Wir erklären, warum ein kostengünstiges Ticket für alle Studierenden in Österreich nicht nur den Geldbeutel, sondern auch die Umwelt schonen würde!

Klimaschutz

Nachdem sich auch Österreich auf der COP21 zu größeren Anstrengungen im Klimaschutz verpflichtet hat, kann mit dem Studiticket ein erster Schritt zu einer klimafreundlichen Mobilität gesetzt werden. Rund ein Drittel der österreichischen Treibhausgase stammen aus dem Verkehr [Klimaschutzbericht 2014]. Öffentlicher Verkehr, egal ob Bus oder Bahn, stößt viel weniger Treibhausgase aus als der PkW-Verkehr. Das gilt sowohl für die direkten Emissionen, die durch Verbrennungsmotoren entstehen, als auch für die indirekten Emissionen, die z.B. durch Fertigung entstehen [Externe Kosten des Verkehrs in Deutschland S.10]. Besonders effizient ist der Verkehr auf der Schiene, der in Österreich zumeist mit klimafreundlichem Ökostrom betrieben wird.

Luftschadstoffe

Die Skandale der Vergangenheit haben es gezeigt: Der PkW-Verkehr ist schmutzig. Neben den Treibhausgasen CO2 und Methan stoßen Autos unter anderem Schwefeldioxid und Feinstaub aus. Einige der Schadstoffe aus dem Auspuff führen dazu, dass sich gesundheitsgefährdendes Ozon in unseren Städten bildet. Ein Umstieg auf die Schiene und Öffis könnte auch helfen, das grassierende Feinstaubproblem österreichischer Kleinstädte zu lösen.

Lärm

Ständiger Lärm sorgt nicht nur für Stress, sondern macht auch krank und kann von Schlafstörungen bis zu Kreislauferkrankungen führen. Es wird geschätzt, dass in Westeuropa jährlich über eine Million Lebensjahre durch die Folgen von Lärm verloren gehen. [Umweltbundesamt] Gerade in den österreichischen Städten ist die Lärmbelastung sehr hoch, Quelle des Lärms ist zu einem Großteil der PkW-Verkehr. Öffentlicher und Schienenverkehr ist nicht geräuschlos, aber weniger laut und trägt deutlich weniger zur Gesamtgeräuschkulisse bei als der Individualverkehr.

Flächenbedarf

Rund 3,8 Fußballfelder werden in Österreich jeden Tag für Verkehrsflächen versiegelt. Die meisten dieser Flächen werden vom PkW-Verkehr monopolisiert. Besonders der sogenannte „ruhende Verkehr“, also abgestellte Autos auf Parkflächen benötigen viel Platz, der zunehmend knapp wird. Neue Straßen zerschneiden großflächig Biotope für Tiere, was die Wanderungen, die viele Arten im Laufe ihres Lebens zurücklegen, immer gefährlicher macht. Öffentlicher Verkehr kann viele Menschen platzsparend und effizient von A nach B bringen, ohne dabei große (Abstell-)Flächen zu verbrauchen.

Fazit

Den öffentlichen Verkehr für Studierende billiger zu machen zu ist kein reiner Selbstzweck. Die Umweltverschmutzung, die der Individualverkehr mit dem PkW verursacht, schlagen sich in realen Kosten nieder, zum Beispiel in Form von Vermeidungskosten für den Klimaschutz oder im Fall von Lärm und Schadstoffen im Gesundheitssystem. Ein Umstieg auf die Öffis hilft nicht nur der Umwelt, sondern ergibt auch volkswirtschaftlich Sinn. Und das nachhaltig!

Autor: Joël ist Redakteur beim Progress und studiert Umwelt- und Bioressourcenmanagement auf der Universität für Bodenkultur in Wien